Über den Kaffee

Burundi wurde lange übersehen. Zu Unrecht. Unser Competition Kaffee kommt von der Nemba Washing Station in Kayanza, im Norden des Landes. Hier liefern 1.074 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Kirschen ab, handgepflückt auf rund 1.700 Metern nahe dem Kibira-Wald.

Der Twist: Statt der üblichen 12 Stunden fermentieren die Bohnen rund 96 Stunden mit einer speziellen Kaffeehefe (LALCAFÉ ORO). Das bringt mehr Komplexität, Frische und florale Noten in die Tasse. Danach wird gewaschen, 10 bis 14 Tage auf Trockenbetten getrocknet und per Hand verlesen.

Über das Projekt

Hinter jeder Bohne aus Burundi steht eine Familie. Laut Sucafina reicht das Einkommen der Kaffeebauernfamilien dort nicht für ein existenzsicherndes Leben. Der Kaffee selbst bringt im Schnitt nur rund ein Viertel des Haushaltseinkommens.

Genau hier setzt das Livestock-Projekt von Sucafina an. Und der gesamte Verkaufserlös dieses Kaffees fließt hinein. Spar- und Kreditgruppen im Dorf, geführt von Frauen, erhalten Tiere wie Ziegen, Schweine oder Kühe. Sie entscheiden selbst, welche Familie welche Tiere bekommt.

Das Besondere: Jede Familie gibt das erste Jungtier an eine andere Familie weiter. So wächst aus einem einzelnen Tier eine Kette, die von Haus zu Haus weiterreicht. Die Tiere bringen Milch, ein zweites Einkommen neben dem Kaffee und Dünger, der die Kaffeebäume stärkt. Das Ziel von Sucafina: bis zu 60 % mehr Einkommen innerhalb von sechs Monaten.

Mit deinem Kauf machst du diese Kette ein Stück länger. Für Kaffeebauernfamilien in Burundi. Und für alles, was daraus wachsen kann.

Mehr zum Projekt bei Sucafina

Alpine Roasting Championship 2026

Gleicher Rohkaffee. Zwei identische Röster. Zwölf Röstereien. Vom 9. bis 11. Oktober 2026 wurde unsere Rösterei im Münchner Werksviertel zur Arena: Specialty-Röstereien aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Frankreich traten bei der ersten Alpine Roasting Championship gegeneinander an. Ausgerichtet haben wir das Ganze gemeinsam mit Giesen.

Die Regeln? Simpel und gnadenlos. Alle rösteten denselben Kaffee auf zwei identischen, elektrischen Giesen G15E, die Reihenfolge wurde ausgelost. Freitag gab’s Briefing und Kalibrierröstungen, Samstag wurde ernst gemacht. Am Sonntag verkostete eine fünfköpfige internationale Jury alle Proben blind. Erst bei der Preisverleihung wurde aufgelöst, welche Tasse von wem kam.

Ganz vorne landete Mariya Manerkina von CODOS aus Hamburg – der erste Alpine Roasting Champion überhaupt. Ihr Preis: eine Reise zu den Ursprungsfarmen des Wettbewerbskaffees nach Burundi. Überreicht hat ihn die burundische Botschafterin, die sie gleich persönlich in ihr Land eingeladen hat. Platz zwei ging an Norman Klauck (Norman Kaffeeröster), Platz drei an Jochen Ludat (HerzogKaffee).

Danke an alle zwölf Röster, an die rund 40 Gäste der Abende und an unsere Partner. Jetzt bist du dran: Probier dich durch alle zwölf Röstungen und finde raus, wie unterschiedlich ein und derselbe Kaffee schmecken kann. 2027 geht’s in die zweite Runde.

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